Wimpernfarbe – Warum überhaupt die Wimpern färben?

Der Traum von vollen, dunklen Wimpern, die den Augen einen atemberaubenden Ausdruck verleihen, ist nur wenigen Menschen vorbehalten. Um sich diesen Wunsch zu erfüllen, greifen viele zur Wimpernfarbe. Mit dieser Wimpernfarbe werden die recht hellen Wimpern dunkler gefärbt. Besonders Menschen mit sehr hellen Wimpern profitieren von diesem Effekt.

Dunklere Wimpern verleihen den  Augen nicht nur mehr Ausdruck, zusätzlich vergrößern sie das Auge optisch. Zudem geben dunkle Wimpern mehr Kontrast und das steigert auch die Attraktivität der Augen. Aber nicht nur aus ästhetischen Gründen ist das Färben der Wimpern eine sehr gute Alternative zur Wimperntusche, es hat auch praktische Vorzüge. Besonders in den warmen Sommermonaten ist das Tragen von Wimperntusche nicht immer optimal, durch Schweiß oder Wasser ist die Haltbarkeit von Wimperntusche nicht immer gegeben. Selbst wenn diese wasserfest sind, kommt es bei warmen Wetter oft zu Verwischungen des Augen-Make-ups. Zudem ist es lästig, sich mehrmals am Tag Wimperntusche auftragen zu müssen, damit der gewünschte Effekt den gesamten Tag vorhanden ist.

Wimpernfarbe - Wimpern färben

Auf die richtige Anwendung von Wimpernfarbe achten. (Foto: Biosmetics)

Aber nicht nur die warme Jahreszeit stellt die Wimperntusche vor eine harte Herausforderung, auch die kalte Winterzeit bürgt seine Tücken für die Wimperntusche. So stellen Schnee, Wind und auch Regen ein Problem für die Haltbarkeit dar, denn dadurch fangen oftmals die Augen an zu tränen. Dann kommt es natürlich auch zu Verwischungen des Augen-Make-ups und deswegen muss die Wimperntusche stets erneuert werden und das gesamte Augen-Make-up gerettet werden.

Das kostet natürlich immer Zeit. Eine Wimpernfärbung schenkt besonders am Morgen eine Zeitersparnis. Außerdem kommt es dank ihr nicht zu einer Verklumpung der Wimperntusche oder unschönen Partikeln der Wimperntusche, die sich unter dem Auge ansammeln. Zudem können die Wimpern durch das andauernde Auftragen von Wimperntusche geschädigt werden. Die Wimpern können ausfallen, oder Partikel der Wimperntusche gelangen ins Auge. Durch solche Partikel kann es zu Juckreiz und Rötungen im Auge kommen, das ist natürlich nicht nur ein sehr unangenehmes Gefühl, es sieht auch noch schmerzhaft aus.

Die richtige Wimpernfarbe finden

Die richtige Wimperntusche für sich zu finden, ist zudem oft ein langer und auch nicht gerade kostengünstiger Prozess, da viele unterschiedliche Produkte getestet werden müssen. Bis die individuellen Ansprüche an eine Wimperntusche erfüllt sind, kann es schon einmal eine ganze Weile dauern. Die Lösung für diese Probleme bietet das Färben der Wimpern.  Eine Möglichkeit ist es, sich die Wimpern von einem Kosmetiker oder einem Friseur färben zu lassen, das ist jedoch in den meisten Fällen teurer und dauert länger.

Hier bietet das selbstständige Färben von Zuhause aus eine kostengünstige Alternative zur professionellen Färbung. Auch wenn noch keinerlei Erfahrungen mit dem Färben der Wimpern vorhanden sein sollte, gibt es keinen Grund dafür, sich abschrecken zu lassen. Mit ein wenig Übung und Fingerspitzengefühl ist jeder schon bald in der Lage, seine Wimpern erfolgreich selbst zu färben und den Unterschied zwischen einer Färbung eines Friseurs oder Kosmetiker und sich selbst unsichtbar zu machen.

Auf was muss bei Wimperfarbe geachtet werden?

Wenn die Wimpern fachgerecht selbst gefärbt werden oder sie fachgerecht von einem Friseur oder Kosmetiker gefärbt werden lassen, dann ist das Wimpernfärben grundsätzlich nicht schädlich. Zunächst einmal ist die oberste Priorität die Farbe selbst, ist sie dermatologisch getestet? Ist die Wimpernfarbe auch für Kontaktlinsenträger geeignet und ist sie unschädlich, falls etwas von ihr versehentlich ins Auge gerät? Diese Fragen müssen vor dem Kauf auf jeden Fall geklärt werden.

wimpernfarbe - wimpern faerben

Die richtige Wimpernfarbe ist besonders wichtig beim Wimpern färben.

Für die richtige Farbauswahl, insbesondere als Laie und Anfänger, ist es ratsam, sich an der natürlichen Farbe der Augenbrauen und der Wimpern zu orientieren, so kann einem zu starken Kontrast vorgebeugt werden. Die Möglichkeit des Nachfärbens besteht immer, also lieber erst einmal vorsichtig an die Sache herantasten. Generell heißt es, dass helle Typen eher auf den braunen Farbton setzen sollten und dunklere Typen eher auf die schwarze Wimpernfarbe, aber das obliegt natürlich dem eigenen Geschmack.

Durchschnittlich beträgt die Haltbarkeit der Wimpernfarbe bis zu sechs Wochen in den Wimpern. Diese Haltbarkeit weicht aber immer etwas ab. Grund dafür sind nicht nur die jeweiligen Produkte selber, sondern auch die Verwendung von unterschiedlichen Reinigungstüchern, Make-up-Entfernen oder Gesichtsreinigungswassern. So verblasst die Wimpernfarbe gerade bei ölhaltigen Produkten viel schneller.

Permanente Wimpernfarben sind übrigens nicht von der FDA (Food and Drug Administration; Behörde für Lebens- und Arzneimittel) zugelassen, da sie oft zu Problemen mit entzündetem Gewebe und Ausschlägen der Haut führen. Zudem sollten immer die beiliegenden Produktinformationen und Inhaltsstoffe überprüft werden.

Effekt einer Wimpernfärbung

Grundsätzlich ist immer zu beachten: Zwar erhalten die Wimpern durch das Färben in der gesamten Länge den gewünschten Farbton, jedoch erhalten sie weder mehr Volumen noch einen perfekten Wimpernschwung. Das Tuschen der Wimpern wird dadurch nicht gänzlich ersetzt.

Die Wimpern wirken nach dem Färben voller und länger, da sie nun farblich bis zu den Spitzen einheitlich sind. Das Ergebnis des Färbens wird von daher jedem mit Sicherheit gut gefallen. Um den perfekten Wimpernschwung zu erhalten, ist es sinnvoll, eine Wimpernzange einzusetzen. Für das Volumen sorgt ein wenig Wimperntusche. Mit dieser Kombination wird ein atemberaubender Augenaufschlag erzielt. Die Färbung der Wimpern erzielt nun einmal einen anderen Effekt als das Tuschen der Wimpern, das muss von vorne herein klar gesagt werden. Durch das Färben der Wimpern wird ein sehr natürliches Ergebnis erzielt, das, im Vergleich zur Wimperntusche, jedes Wetter übersteht und die Augenpartie auf natürliche Art und Weise perfekt zur Geltung bringt. Es unterstreicht demnach die natürliche Schönheit.

Wo kann man die Wimpernfarbe kaufen?

Viele Fachartikelgeschäfte aber auch Drogerien bieten Wimpernfärbesets zum Selbstfärben zu Hause an. Aber auch viele Online-Shops bieten eine große Vielfalt solcher Produkte. Hier ist es sehr wichtig, ausschließlich professionelle Produkte zu verwenden, die auch als solche gekennzeichnet sind. Bei dem Kauf einer Wimpernfarbe ist es zudem ratsam, auf die Kundenrezensionen zu achten, denn durch diese kann das Produkt meist am besten und unparteiischsten beurteilt werden. Die Auswahl an Wimpernfarbe ist groß und die Entscheidung muss überlegt getroffen werden, hier bieten besonders Online-Händler eine gute Möglichkeit aufgrund der eben genannten Produktrezensionen von echten Anwendern.

Falls eine Allergie auf bestimmte Substanzen bekannt ist, gibt es auch dafür eine Lösung: Es gibt Unternehmen, die Wimpernfarbe aus rein natürlichen Inhaltsstoffen herstellt, diese Produkte basieren unter anderem auf Indigo- oder Hennapulver und sind somit frei von allergieauslösenden Substanzen. Es gibt eine große Auswahl an möglichen Farben, von schwarz über braun, blau, grau bis hin zu aschgrau. Dank dieser großen Farbpalette ist es möglich, eine ganz individuelle Auswahl zu treffen. Eine Haarfarbe zum Färben der Wimpern zu verwenden, sollte auf keinen Fall in Erwägung gezogen werden, denn diese ist nicht für die sensible Haut der Augenpartie vorgesehen. Es kann zu heftigen Reizungen oder auch zu Verätzungen der Augenpartie kommen.

Es ist natürlich auch sinnvoll, vor dem Färben einen Allergietest durchzuführen. Einen solchen Allergietest sollte man nicht nur bei der Färbung der Wimpern durchführen, sondern bei jeglicher Färbung, sprich Haare, Augenbrauen etc. Für diesen Allergietest wird ein wenig von der Farbe auf die Innenseite des Armes am Ellenbogen aufgetragen und dort für etwa 30 Minuten belassen.

Sofern nach dem Abwaschen der Farbe keinerlei Rötungen beziehungsweise Irritationen aufgetreten sind, kann bedenkenlos an das Färben der Wimpern herangegangen werden. Sollte jedoch beim Färben ein brennendes Gefühl an der Augenpartie zu spüren sein, dann ist die Farbe umgehend gründlich mit klarem Wasser abzuwaschen.

Was wird fürs Wimpern färben gebraucht?

Wie bereits erwähnt, gibt es zwei mögliche Varianten: Zum einen das Färben beim Kosmetiker oder beim Friseur, zum anderen das selbstständige Färben von Zuhause aus. Bei beiden Varianten gilt aber grundsätzlich: Es sollte genau das befolgt werden, was in der Anleitung geschrieben steht beziehungsweise das, was der Friseur oder Kosmetiker sagt. Falls etwas von der Farbe versehentlich ins Auge gerät, muss dieses umgehend mit klarem Wasser ausgespült werden, ebenso beim Kontakt mit der Innenseite des Augenlides, sonst brennt es. Zudem hängt der Erfolg einer Färbung der Wimpern immer vom jeweiligen Produkt ab. Jedoch ist der Unterschied einer solchen Färbung besonders bei sehr hellen Wimpern deutlich sichtbar. Bei Kontaktlinsenträgern ist es ratsam, die Linsen vor der Wimpernfärbung heraus zu nehmen.

Die Wimpern färben lassen

Die Kosten für das Färben der Wimpern bei einem Kosmetiker oder beim Friseur liegen zwischen 10 und 15 Euro pro Anwendung und die Dauer einer solchen Anwendung beträgt etwa 30 bis 45 Minuten. In der Regel muss die Anwendung alle vier bis fünf Wochen wiederholt werden. Da viele nicht recht wissen, wie sie das erste Färben der Wimpern angehen müssen, ist ein Besuch beim Friseur oder Kosmetiker des Vertrauens eine gute Alternative. Dort kann man sich einige Ratschläge zum Vorgang holen, die beim Selberfärben hilfreich sein können.

Zudem berät der Friseur oder der Kosmetiker einen vorher genau. Was ist alles möglich? Welche Farben gibt es überhaupt? Welche Farbe passt am besten zu meinem Typ? Gibt es Risiken oder ist die Färbung der Wimpern schädlich? All diese Fragen kann der Friseur oder der Kosmetiker beantworten. Zunächst wird die Augenpartie mit einem Entferner für Make-up gründlich gereinigt, da das Färbemittel nur auf ungeschminkten, fettfreien Wimpern seine Wirkung uneingeschränkt entfalten kann.

Da die gesamte Haut der Augenpartie sehr sensibel ist, wird diese durch Wattepads und eine gute Schicht Creme geschützt. Die zurechtgeschnittenen Wattepads werden unmittelbar unter dem Auge platziert, die Kante befindet sich dabei nah an dem unteren Wimpernkranz. Zudem wird die Haut unter dem Auge mit einer Creme eingecremt, so haften die Wattepads besser und zudem schützt die Creme noch die Haut vor der Färbung, schließlich sollen ja nur die Wimpern gefärbt werden und nicht die Wangen, Augenlider oder die Stirn.

Nun heißt es Augen schließen, denn die Wimpernfarbe wird nun in Form von Creme auf die gereinigten Wimpern gegeben und es sollte vermieden werden, dass etwas von der Wimpernfarbe ins Auge gerät. Mithilfe eines Pinsels oder eines Wattestäbchens wird die Farbe auf die Wimpernhaare aufgetragen und das in den verschiedensten Richtungen. Durch das Auftragen der Farbe in alle möglichen Richtungen werden möglichst alle Wimpern mit der Wimpernfarbe vom Ansatz an bis zu den Spitzen bedeckt.

Die gesamte Farbanwendung dauert zwischen 10 und 15 Minuten. Danach werden die Wattepads entfernt, die die sensible Haut geschützt haben. Durch die Entfernung der Wattepads ist dann auch schon ein Großteil der überschüssigen Farbe abgetragen. Die restliche Farbe wird nun mit klarem Wasser und einem Wattepad oder einem Wattestäbchen abgetragen. Auch hier sollten die  Augen geschlossen sein, bis der Friseur oder der Kosmetiker das Okay fürs Augenöffnen gibt.

Wimpern selbst färben

Um Wimpern selbst zu färben, werden einige Utensilien benötigt. Diese befinden sich oft in Wimpernfärbesets, von daher sind solche Wimpernfärbesets besonders für den Einstieg zu empfehlen. Außerdem ist es beim ersten Mal einfacher, wenn man eine Freundin oder einen Freund um Hilfe bittet. Zudem sollte bei den ersten Eigenversuchen auch ja nicht  experimentiert werden, lieber zuerst etwas weniger und Abstand von einem zu starken Kontrast halten. Zwar kann man als Laie beim ersten Versuch nicht richtig abschätzen, wie das Ergebnis wird, dennoch ist durch vorsichtiges Herantasten ein gutes Ergebnis zu erwarten.

Um einen Überblick über die notwendigen Utensilien zu erhalten, ist hier eine kleine Übersicht:

  • Wimpernfarbe (sollte zu Beginn nicht zu sehr von der natürlichen Augenbrauenfarbe/Wimpernfarbe abweichen)
  • Wattestäbchen (zum Entfernen der Farbe)
  • Wattepads (zum Entfernen der Farbe)
  • Entwickler
  • Lid-Schutz (meist schon zurechtgeschnittene, halbmondförmige Wattepads)
  • Eine kleine Bürste (eine alte Wimperntuschebürste oder eine Bürste für Zahnzwischenräume geht auch; zum Auftragen der Farbe auf die Wimpernhaare)
  • Holzstäbchen (zum Mischen der Farbe und des Entwicklers)
  • Schälchen (Mischgefäß zum Mischen der Farbe und des Entwicklers)

Das Selbstfärben der Wimpern ist viel preiswerter, denn ein solches Set hält bis zu einem Jahr. Auch beim Selberfärben muss zunächst die Augenpartie gründlich gereinigt werden. Dafür sollte ein Make-up-Entferner ohne Öl verwendet werden. Die Wimpernhaare, sowie die Augenlider müssen komplett fettfrei sein. Damit die Farbe nur an die Wimpern gelangt, ist es ratsam, das obere sowie das untere Augenlid gut einzucremen. Das spendet der sensiblen Haut nicht nur eine Ladung extra Feuchtigkeit, sondern schützt sie auch vor möglichem Verfärben durch versehentliche Farbkleckse und Farbspritzer.

Zudem halten auch die Wattepads zum Lid-Schutz besser an der Haut dank der Creme. Die beiden Lid-Schutz-Wattepads werden nun genau unter dem Auge platziert und die Kante dabei so nah wie möglich an den unteren Wimpernrand geschoben. Als nächstes werden ein Komponenten Farbe und Entwickler nach der beiliegenden Anleitung in einem Mischgefäß miteinander vermischt, dazu dient das Holzstäbchen. Dabei ist unbedingt auf die vom Hersteller vorgegebenen Mengenangaben und Verhältnisse zu achten. Am besten stellt man sich während des Auftragens der Farbe vor einen Spiegel, so ist genau zu sehen, wo sich bereits Farbe befindet.

Wenn die Farbe fertig gemischt ist, kommt die kleine Bürste zum Einsatz. Mit dieser Bürste wird nun Farbe aufgenommen und zunächst nur auf die oberen Wimpern und anschließend auf die unteren Wimpern eines Auges aufgetragen. Die Farbe sollte dabei so nah wie möglich an den Wimpernansatz gelangen. Außerdem ist wenig blinzeln angesagt, so verschmiert die Farbe nicht und außerdem ist darauf zu achten, dass keine Farbe ins Auge kommt. Hier ist ruhiges Arbeiten und genügend Zeit ein wichtiger Aspekt. Zudem ist es hilfreich, seinen Arm am besten irgendwo abzustützen, so wird mögliches Zittern der Hände vermieden.

Falls versehentlich etwas von der Farbe auf die Wangen oder Augenlider gekommen ist, können diese Flecken und Farbkleckse mit einem Wattepad beseitigt werden. Falls die versehentlich danebengegangenen Farbkleckse und Flecken mit reinem Wasser nicht mehr vollkommen zu beseitigen sind, helfen besonders Feuchttücher oder Babytücher mit Öl für sensible Haut beim Entfernen.

Die Farbe muss etwa zehn Minuten lang einwirken, dabei ist die Einwirkzeit natürlich abhängig vom erwünschten Farbergebnis. Aber wie bereits erwähnt, sollte die Farbe im Zweifel lieber nicht zu lange auf den Wimpern bleiben, denn Nachfärben kann man später immer noch. Die Wimpern jedoch wieder aufzuhellen ist dagegen recht schwierig und sollte demnach nur von einem Friseur oder einem Kosmetiker gemacht werden, da Bleichmittel sehr aggressiv ist und das an der empfindlichen Haut der Augenpartie sehr riskant ist. Demnach kann ein Resultat, dass nicht gefällt, nur mithilfe einem Kosmetiker oder eines Friseurs wieder behoben werden.

Wenn die Einwirkzeit vergangen ist, wird die Farbe achtsam mit einem Wattestäbchen oder einem Wattepad  abgetragen. Dabei ist es wichtig, sehr vorsichtig vorzugehen, es soll schließlich keine Farbe ins Auge gelangen. Nach dem die Farbe abgetupft ist, wird noch einmal mit klarem Wasser nachgespült, so werden auch die restlichen Farbbestände abgewischt. Falls nach dem Abwaschen noch ein brennendes Gefühl am Auge zu spüren ist, sollte der Vorgang so oft wiederholt werden, bis es nicht mehr brennt. Dieser Vorgang wird nun auch beim zweiten Auge durchgeführt. Und schon sind die Wimpern fertig gefärbt. Noch ein kleiner Tipp am Rande: Damit die Wimpernfarbe länger hält, ist es ratsam, auf den Gebrauch von ölbasierten Reinigern oder anderem zu verzichten. Solche Produkte können die Wimpernfarbe schneller verblassen lassen und der Effekt der gefärbten Wimpern verschwindet schneller. Um der Haut nach der Wimpernfärbung ein wenig Entspannung zu bieten, ist es ratsam, danach eine Augenmaske aufzutragen. Aber auch eine gute Schicht Creme gewährt der Haut ein wenig Ruhe.

Wimpernfarbe: Fazit

Das Färben der Wimpern erzielt ein sehr natürliches und schönes Ergebnis. Natürlich ist nicht davon auszugehen, dass gefärbte Wimpern den Effekt einer Wimperntusche gänzlich ersetzt. Um einen traumhaften Augenaufschlag zu erhalten, ist das Verwenden von Wimperntusche natürlich unverzichtbar, diese gibt den Wimpern das nötige Volumen. Zudem ist auch der Einsatz einer Wimpernzange von Nöten, um den gewünschten Wimpernschwung zu erhalten. Dennoch unterstreichen gefärbte Wimpern die natürliche Schönheit optimal, sie verleihen mehr Kontrast und wirken attraktiver. Sofern man sich bewusst ist, dass das Färben der Wimpern grundsätzlich ein anderes Ergebnis erzielt als das Tuschen der Wimpern, wird man nicht enttäuscht.

2018-03-18T14:48:38+00:00